AUSSCHREIBUNG FÜR WERKVERTRAG zur Unterstützung der Externen Fach- und Koordinierungsstelle / Bewerbungen können bis zum 02. Januar 2019 eingereicht werden

Das Alternative Jugendzentrum Dessau e. V. sucht ab 15. Januar 2019 einen Anbieter, der Dienstleistungen im Rahmen der Externen Fach- und Koordinierungsstelle der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau übernimmt.  Zur Unterstützung des Ausschusses, zur inhaltlichen Begleitung der Konzeptfortschreibung und zur Koordinierung der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit beauftragte die Stadt Dessau-Roßlau auf der Grundlage umfangreicher Vorerfahrungen das Alternative Jugendzentrum e.V. mit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle. Durch das Bundesprogramm DEMOKRATIE LEBEN! werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategien.

Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Dessau

Am 05.12.2018 lädt die Jüdische Gemeinde zu Dessau geschichtsinteressierte Bürger*innen um 16:30 Uhr zu einer Informations- und Gedenkveranstaltung in das Haus der Jüdischen Gemeinde, Kantorstraße 3, ein.

Der Vortrag widmet sich dem Lebenswerk von Eli Elkana (Dr. Georg Michelsohn; 1876-1968) aus Anlass seines 50. Todestages. Dr. Georg Michelsohn war ein sozial denkender und handelnder jüdischer Zahnarzt in Dessau. Bekannt ist er heute vor allem unter seinem Dichternamen Eli Elkana.

Ziel ist, Eli Elkana in der städtischen jüdischen Erinnerung zu bewahren, ihn allen bewusster zu machen und in die Gedenkkultur von Dessau-Roßlau als denkwürdige historische jüdische Persönlichkeit einzubeziehen.

Weihnachten im Schuhkarton

Wie im Vorjahr denken die Akteure der Initiative "Buntes Roßlau" auch in diesem Jahr zur Weihnachtszeit an bedürftige Menschen in Roßlau. Mit „Weihnachten im Schuhkarton“, einer bundesweiten Spendensammlungsaktion (mehr Informationen hier), versuchen Mandy Münch und Marcus Geiger zur Weihnachtszeit ein wenig Glück und Freude in bedürftige Haushalte zu bringen. 

Jeah! Jugendforum lädt unter dem Motto "Zeig uns, was Du drauf hast!" ein

Du denkst, hier ist nichts los? Falsch! Keiner will sehen, was Du drauf hast? Falsch! Denn es gibt die Nacht der Jungen Talente. 

Am 20. Dezember 2018 können junge Talente wieder zeigen was sie drauf haben. Das JEAH! Jugendforum Dessau veranstaltet ab 18:00 Uhr in Alten Theater Dessau wieder die „Nacht der jungen Talente“ und lädt den alle zwischen 7 und 27 Jahren erneut dazu ein, ihre besonderen Fähigkeiten vor einem Publikum zu präsentieren. Ob dabei gesungen, getanzt, Musik gemacht, gezaubert oder gedichtet wird, steht den Teilnehmern natürlich frei. Tobias Glufke, vom PoetrySlam-Verein HALternativ e.V., wird wie in den Vorjahren, mit Witz durch den Abend führen.

Die Teilnahme ist natürlich kostenlos – und auch der Eintritt ist frei.

Ab sofort können Anträge für den AKTIONS- UND INITIATIVFONDS im Förderjahr 2019 eingereicht werden

Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE der Stadt Dessau-Roßlau ruft im Rahmen des Bundesprogramms DEMOKRATIE LEBEN! im Förderjahr 2019 dazu auf, Anträge für den AKTIONS- UND INITIATIVFONDS einzureichen. Anträge können demnach ab sofort eingereicht werden. Die Förderung kann nur vorbehaltlich einer entsprechenden Zuwendung durch das Bundesprogramm an die Stadt Dessau-Roßlau erfolgen. Zudem entscheidet der zuständige Begleitausschuss frühestens im Januar 2019 über die Förderfähigkeit der eingereichten Projekte.  

Engagierte Vereine, Initiativen und Bildungsträger der Doppelstadt an Elbe und Mulde können ihre kreativen und innovativen nun an die Externe Fach- und Koordinierungsstelle senden. Insbesondere sind Projekte gefragt, die sich im Bereich des Sports bewegen, Angebote der Gedenk- und Erinnerungskultur umsetzen, das soziale Miteinander stärken oder sich mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinandersetzen.    

Diskussionsrunde fand im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 statt

Die Idee zum Politischen Wohnzimmergespräch ist simpel: Es dreht sich um das tägliche Leben vor Ort in unserer Stadt Dessau-Roßlau. Und leider zeigt die Realität, dass wir heute noch weit von einem Zustand entfernt sind, dass sich jeder, unabhängig seiner Herkunft und Glaubenszugehörigkeit, unbeschwert entfalten darf.

Durch unbegründete Vorurteile und Ängste ist zunehmend ein Abstand zwischen den Menschen mit Migrationshintergrund und der Mehrheitsgesellschaft wahrnehmbar. Dies führt zur Ausprägung tief empfundener Barrieren, die nur durch Willenskraft und Engagement überwindbar scheinen.

Für einen Dialog braucht es aber auch einen Raum, der allen Beteiligten die Möglichkeit bietet, über diese Thematik frei zu sprechen. Einen Raum, den das heimische Wohnzimmer in der Regel darstellt.

Schnelle Hilfe für Neuzugewanderte

Mit dem Willkommenskompass heißt die Stadt Dessau-Roßlau alle Neuzugewanderten Bürger und Bürgerinnen herzlich willkommen.
"Wir wollen Ihnen mit diesem Ratgeber einen kleinen Atlas über das Leben in unserer Stadt zur Verfügung stellen." heißt es aus der Internetseite der Stadt.
Im Kompass können alle lebenswichtigen Bereiche und die Einrichtungen in der Stadt Überblickt werden.

Astronaut Peter Ghost mit neuem Programm unterwegs

Nachdem Projektleiter Karsten Lückemeyer mit dem Vorgängerprogramm „Benni, das Knuddelmonster – Mit Apollo 22 zum Mars“ und mit dem gleichnamigen veröffentlichten Hörbuch bereits viele Kinder begeisterte und Ihnen die Erde aus der Sicht aus dem Weltall - ohne Grenzen und friedlich - erklärte, startet das Projekt nun in die 2. Phase.

„Manche denken die Juden kommen aus dem Weltall“

Gut 25 Interessierte sind am 26. September 2018 in die Jüdische Gemeinde Dessau gekommen. Ein Stadtrat ist darunter und auch die Stadtverwaltung zeigt Präsenz. Der Anlass ist die Eröffnung der Exposition „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“, die seit gut zwei Jahren durch die Republik tingelt und nun bis einschließlich Ende Oktober in der Stadt zu besichtigen ist. Die von der Zeitbild-Stiftung umgesetzte und kuratierte Schau zeigt konzeptionell gewollt und mit einem biographischen Ansatz die Vielfalt von jüdischen Lebenswegen in der Gegenwart. Das Besondere der Ausstellung vor Ort: Extra wurden 5 Exponate erstellt, die Biographien von jüdischen Menschen aus Dessau und Sachsen-Anhalt präsentieren. Für die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE mehr als ein Grund, dieses wichtige Projekt im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 (mehr dazu hier…) zu fördern.

Wanderausstellung wird in Dessau gezeigt und beleuchtet auch jüdische Lebenswelten in unserer Region

Die vom Jüdischen Kulturverein Dessau, der Jüdische Gemeinde zu Dessau und dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. veranstaltete Wanderausstellung "Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute" wurde anhand von jüdischen Biografien, von der Zeitbild Stiftung konzipiert. Sie beleuchtet die Vielfalt des jüdischen Lebens in der Gegenwart und wird vom 26. bis zum 25. Oktober 2018, von Montag bis Donnertag, jeweils von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr, in der Jüdischen Gemeinde zu Dessau (Kantorstraße 3, 06842 Dessau-Roßlau) zu sehen sein.

Eröffnung durch ein Interkulturelles Frühstück

Vom 22.09. bis 03.10.2018 ist es wieder soweit. Die bundesweite Interkulturelle Woche findet auch wieder in Dessau-Roßlau statt. In diesem Jahr steht die Themenwoche unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ und wird erstmalig gemeinsam vom Multikulturellen Zentrum Dessau sowie dem Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau koordiniert. 30 Vereine, Initiativen und Institutionen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Kinder- und Jugendarbeit, Verwaltung und Beratung gestalten in diesem Zeitraum ein vielfältiges Programm und zeigen auf, wie Vielfalt durch Sport, Kultur, Wissen, Religion und Begegnung in unserer Stadt gelebt und ermöglicht wird.

Neue Personengruppen erreicht

Bei den Veranstaltungen der Deutsch-Russischen Begegnungen 2018 konnte der Deutsch-Russische Arbeitskreis "Dialog" e.V. viele neue Interessenten erreichen und so Kontakte fördern und Vorbehalte abbauen. Auch mit Blick auf die sehr aktuelle und streitbare Thematik der deutsch-russischen Beziehungen ein wichtiger Beitrag für aufklärende Begegnungen.

Dritte Veranstaltung fand am 4. August 2018 auf dem Roßlauer Schillerplatz statt.

Nicht weniger als 3 Bands und eine Solo-Künstlerin sind am Samstag den 4. August zum Roßlauer Schillerplatz gekommen um die Initiative „Buntes Roßlau“ bei der dritten Auflage Ihres Straßenfestes „Roßlau rockt für Vielfalt und Toleranz“ zu unterstützen und riefen beim Publikum auch in diesem Jahr wieder Begeisterung hervor. Mitinitiator Marcus Geiger fasst es mit den Worten zusammen: „Musik ist die Sprache, die jeder versteht!“ 

Gemeinsame Demokratiekonferenz Anhalt 2018

Der Einsatz für eine vielfältige und offene Gesellschaft erfordert in der heutigen Zeit mehr den je eine breite Wissensbasis und eine gute Vernetzung. Die zunehmende Politikverdrossenheit erschwert nicht nur den Zugang zu den Menschen in Anhalt, sie bereitet vereinfachenden und populistischen Stimmungsmachern darüber hinaus ihre Tätigkeit. Umso wichtiger ist es, die Menschen, die sich mit vollem Engagement für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen, dabei zu unterstützen.

Die Partnerschaften für Demokratie Anhalt-Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Roßlau  laden daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 13. September zu einer gemeinsamen Demokratiekonferenz in die Stiftung Bauhaus ein.

 

Jugendforum jeah! veranstaltet französischen Abend mit Nicola Són im Kiez

Vom 21. Juni – dem Tag der Fête de la musique – bis zum 14. Juli – dem französischen Nationalfeiertag – findet das Festival FRANKO.FOLIE! schon seit nun 11 Jahren statt. In der elften Ausgabe der französischen Festtage in 2018 fand in Dessau-Roßlau ein Open Air im Kiez-Hof mit dem Künstler Nicola Són statt.

Der besondere Ort und ein sehr besonderer Künstler machten den Abend des 22.06.2018 zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Durch die besondere Zusammensetzung der Band aus Musikern mit französischen, sowie südamerikanischen Wurzeln ermöglichte den Besuchern einen ganz besonderen Kontakt mit ferneren Kulturen.

Präsentation der Ergebnisse aus zweijähriger Projektarbeit der Schüler*innen der 8 Klasse des Philanthropinum Dessau

Stolz und sehr detailliert präsentierten die Schüler der 8. Klasse die Ergebnisse, die sie in einer fast zweijährigen Projektarbeit, im Fach Religion in 4 Arbeitsgruppen gesammelt haben.Vertreterinnen und Vertreter der Kirche, der Stadt Dessau-Roßlau, der Migrantenorganisationen sowie der Partnerschaft für Demokratie, die das Projekt förderte, waren dafür am 8. Juni 2018 ins Gymnasium Philanthopinum gekommen.

 

Förderung durch die Partnerschaft für Demokratie Dessau-Roßlau ermöglicht Wanderausstellung

Unter reger Beteiligung aus Politik, Kirche, Verwaltung und Zivilgesellschaft fand im Juni die öffentliche Erstunterzeichnung der CHARTA DER TOLERANZ im historischen Gartenhäuschen am Palais Bose statt. Mit dabei waren u.a. Sozialdezernent Jens Krause, MdL Holger Hövelmann, Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch, Probst Matthias Hamann, verschiedene Stadträte, Pädagogen und viele mehr. Gleichzeitig wurde die Wanderausstellung zum Charta-Prozess der Öffentlichkeit vorgestellt. Die mobile Ausstellung soll nun an vielen Orten in Dessau-Roßlau Menschen auffordern, durch ihre Unterschrift ein Bekenntnis zu den 4 Kernthemen dieser Charta abzugeben. Ehrgeiziges Ziel der Initiatoren ist es, ca. 1.000 Unterschriften bis zum Jahresende 2018 zu sammeln.

Konzert für Vielfalt & Toleranz steigt zum dritten Mal auf dem Schillerplatz

Zum dritten Mal ruft die Initiative BUNTES ROSSLAU unter dem Motto „… wir feiern für den Frieden“ zum Konzert für Vielfalt und Toleranz auf. Am Samstag, den 4. August 2018 spielen ab 15 Uhr „Freispruch“, „Folk it up“ und „Ramona“ auf.

Auch in diesem Jahr lockt ein buntes Programm alle Rosslauer/-innen auf die grüne Wiese in zentraler Lage. Neben der Livemusik haben die Organisatoren auch beim dritten Open Air viele interessante Aktionen im Angebot wie Poetry Slam, Kinderschminken und natürlich etwas zu Essen und zu Trinken – da findet sich für jeden etwas: Jung & Alt, Groß & Klein sind herzlich eingeladen.

Die Dirtstrecke am Räuchertum wird saniert

In einem selbstorganisierten Workshop von Jugendlichen wird die Nutzbarkeit der BMX/MTB Race-Strecke am Andespark  wieder hergestellt. Geplant ist diverses Unkraut zu beseitigen, herausgewaschene Steine aufzulesen und die gesamte Strecke mit einer neuen Schicht Erde zu bedecken, um sie somit zu begradigen und im Anschluss festzurütteln. Es ist wichtig, dass auch Kinder in Dessau die Möglichkeit haben sich in dieser Kategorie des Radsports probieren zu können und damit einen Anlaufpunkt haben. Schließlich geht es darum,  Gleichgesinnte kennenzulernen und sich mit ihnen austauschen. Die Strecke bietet Raum für Jugendliche und Erwachsene die sich sportlich betätigen wollen. Kein Wunder also, daß diese Aktion tatkräftig von Jugendforum JEAH! unterstützt wird.

Freier Eintritt soll Menschen aller Altersklassen möglich machen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Vom 21. Juni – dem Tag der Fête de la musique – bis zum 14. Juli – dem französischen Nationalfeiertag – findet das Festival FRANKO.FOLIE! schon seit nun 11 Jahren statt. In der elften Ausgabe der französischen Festtage in 2018 soll in Dessau-Roßlau ein Konzert im Kiez-Garten mit dem Künstler Nicola Són stattfinden. Am 22.06.2018 wird 20:00 Uhr eingeladen, zu sommerlicher Musik unter freiem Himmel zu lauschen und tanzen. Besonders der ungewöhnliche Mix aus südamerikanischen Rhythmen – Bossa Nova, Samba, Xote, Jazz, Groove – und französischen Texten hat einen unwiderstehlichen Charme.

Überraschender Bezug zu Dessau

Wenn man Bürger*innen in Dessau-Roßlau direkt nach den historischen Hintergründen des Lidiceplatzes fragt, erntet man häufig nur ahnungsloses Kopfschütteln. Dies haben der Verein "Projektschmiede Dessau e.V." und das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE nun zum Anlass genommen, die Gedenkkultur in unserer Stadt zu erweitern.

Zentraler Bestandteil der Phase I des Projektes(GEDENKEN & FILMVORFÜHRUNG IN DESSAU-ROSSLAU) war die Gedenkveranstaltung am 76. Jahrestag des Massakers von Lidice am 09. Juni 2018 auf dem hiesigen Lidiceplatz. Neben gedenk- und erinnerungspolitischen Redebeiträgen mit der notwendigen historischen Fachkompetenz und einem unmittelbaren Bezug zu Dessau-Roßlau stand dabei die symbolische Pflanzung eines Rosenstocks im Mittelpunkt.

Nun sind die Bürger*innen gefragt

Die CHARTA DER TOLERANZ zielt auf ein friedvolles, offenes und respektvolles Zusammenleben. Wichtige Eckpunkte sind das Anknüpfen an der Geschichte der Stadt, die durch die Aufklärung und die Moderne geprägt ist, sowie die Aufforderung, die Menschenwürde zu bewahren, Verantwortung füreinander zu übernehmen und die Lebensqualität aktiv mitzugestalten.

Sie bleiben doch an unserer Seite?

Regelmäßig weisen wir Sie auf unsere Veranstaltungen, Aktivitäten und Neuigkeiten hin und laden Sie zur Teilnahme ein. Mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) der Europäischen Union treten am 25. Mai 2018 neue Vorschriften zur Verarbeitung personenbezogener Daten in Kraft, die sich auch auf die gemeinnützige Vereinsarbeit des Alternativen Jugendzentrum e.V. Dessau als Träger der  Externen Koordinierungsstelle der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE der Stadt Dessau-Roßlau auswirken. Um Ihnen fortan weiterhin unseren Newsletter sowie Hinweise und Einladungen zu Veranstaltungen und Aktivitäten  zusenden zu können, benötigen wir daher Ihr Einverständnis.

Starkes Zeichen für Toleranz und Vielfalt zum Ende des „Beatclub“

„Volles Haus!“ meldeten die Veranstalter kurz vor Weihnachten, am 22.12.2017 im „Beatclub“ Dessau. Das Festival „Love Christmas – Hate Facism“ vereinte einmal mehr 4 lokale Bands, die ihre musikalischen Wurzeln auch in Dessau haben (Arctic Island, Storyteller, Reach The Surface, A Shade Higher) und einen Gast-Act mit den Hafensaengers unter dem Dach der Kult-Kulturstätte, dieein bewusstes, deutliches Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen wollten.

Dessau-Roßlau erinnert mit Veranstaltungsreihe an den nationalsozialistischen Völkermord

Auch wenn der Titel der Veranstaltung etwas sperrig klingt: „Dessau-Roßlau erinnert an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma“ trifft es nun mal ganz genau – und selten konnte direkter, persönlicher und privater das nahezu vergessene Leid einer ganzen Bevölkerungsgruppe dargestellt werden.
Nach mühevoller gemeinsamer Recherche der Dessauerin Jana Müller (AJZ e.V. Dessau) und der Historikerin Prof. Eve Rosenhaft (Universität Liverpool) konnte am 25.01.2018 in der Dessauer Johanniskirche eine beeindruckende Ausstellung eröffnet werden. Hierbei gibt es einen besonderen, vielfach unbekannten Bezug nach Dessau-Roßlau: „Zwischen 1932 und 1939 fertigte der in Roßlau lebende Fotojournalist Hanns Weltzel ca. 200 Fotografen von Sinti und Roma, an. Diese einzigartige Fotosammlung befindet sich heute im Bestand der Universität Liverpool. Ein großer Teil dieser Fotografen wird nun zum ersten Mal in einer Wanderausstellung, die die Verfolgungswege der Portraitierten und ihrer Familien dokumentiert, gezeigt.“ (Veranstaltungsankündigung)

Ausstellung und Veranstaltungsreihe

Anfang Januar 1938 verfügte die Geheime Staatspolizei ein Aufenthaltsverbot für „Zigeuner“ in Dessau-Roßlau und ganz Anhalt. Infolge wurden mehrere Sintifamilien, die im Triftweg und in der Mittelfeldstraße in Roßlau lebten, in das „Zigeunerlager am Holzweg“ in Magdeburg gezwungen. Fünf Jahre später, Anfang März 1943, erfolgte die  Deportation derjenigen aus Magdeburg, die bis dahin noch nicht in Konzentrationslager verschleppt worden waren, nach Auschwitz. Die Mehrheit der mitteldeutschen Sinti und Roma fiel dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer. Mit einer Veranstaltungsreihe möchten die Stadt Dessau-Roßlau und das Alternative Jugendzentrum e.V. Dessau an diese Männer, Frauen und Kinder erinnern und ihrer gedenken.

 

Videodokumentation im Offenen Kanal Dessau veröffentlicht

Die 8. Netzwerkkonferenz am 18.11.2017 im Bauhaus Dessau ist Geschichte. Die zahlreichen Teilnehmer/-innen aus allen Bereichen ehrenamtlichen Engagements sind voller Ideen und Anregungen nach Hause gegangen. Der Offene Kanal in Dessau hat auch in diesem Jahr wieder die wesentlichen Beiträge der Konferenz abgefilmt und in eine interessanten Video zusammengefasst, das nun auch ausgestrahlt wurde. Nun ist der gesamte Beitrag auch bei YouTube online abrufbar - sehen Sie den Beitrag hier.

 

Umfassende Dokumentation zur Demokratiekonferenz am 16. November, in Bitterfeld-Wolfen erschienen

Am 16. November 2017 fand im Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen die gemeinsame Demokratiekonferenz der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE DER STADT BITTERFELD-WOLFEN „Stadt mit Courage leben!“ und PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE DER STADT DESSAU-ROSSLAU statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Erfahrungstransfer benachbarter Kommunen zu den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention, Willkommenskultur, Bürgerbeteiligung oder Soziales Miteinander.

Gewalt ist keine Lösung - das JFZ in Roßlau geht neue Wege

In der Lebenswelt Jugendlicher spielen verschiedene Faktoren zur Intoleranz anderen Menschen gegenüber eine Rolle. In der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, welche den Jugendklub „Platte 15“ in Roßlau besuchen, wurde deutlich, dass diese täglich Erfahrungen mit Frust, Provokation und Verachtung auf Grund von Behinderungen, Herkunft oder Neigung machen.

Um den Umgang mit diesen Faktoren zu lernen ist es wichtig, die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufzuklären und einen adäquaten Abbau dieser Verhaltensmuster zu ermöglichen. Der Abbau, aufgestauter Frustration oder „Nicht-Wissens“ kann unter anderem dazu beitragen Vorurteile gegenüber Menschen mit Benachteiligungen entgegen zu wirken und zum Aufbau von Toleranz, Verständnis und Akzeptanz führen.

Ein Konzert für Toleranz und Vielfalt am 22.12.2017 ab 19:00 Uhr

Der Förderverein Junger Musiker e.V.  Dessau will seit seiner Gründung im Jahre 2001 vor allem eins:  durch kulturelle Angebote, Konzerte und Workshops in der Jugendkultur der Stadt Dessau-Roßlau und der näheren Umgebung eine nichtrechte Hegemonie etablieren. Nur wenn, insbesondere Jugendlichen, eine attraktive (sub) kulturelle Alternative zu dumpfen Stammtischparolen geboten wird, so die Maxime des Vereins, können rassistische und fremdenfeindliche Tendenzen wirksam bekämpft werden. In dieser Grundhaltung hat der Verein als Veranstalter des jährlichen „This Is Ska“-Festivals sogar schon im Jahr 2000 den Slogan „Love music – hate facism“ kreiert und etabliert.

Ab sofort können Anträge für den AKTIONS- UND INITIATIVFONDS im Förderjahr 2018 eingereicht werden

Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE der Stadt Dessau-Roßlau ruft im Rahmen des Bundesprogramms DEMOKRATIE LEBEN! im Förderjahr 2018 dazu auf, Anträge für den AKTIONS- UND INITIATIVFONDS einzureichen. Anträge können demnach ab sofort eingereicht werden. Die Förderung kann nur vorbehaltlich einer entsprechenden Zuwendung durch das Bundesprogramm an die Stadt Dessau-Roßlau erfolgen. Zudem entscheidet der zuständige Begleitausschuss frühestens im Januar 2018 über die Förderfähigkeit der eingereichten Projekte.  

Engagierten Vereine, Initiativen und Bildungsträger der Doppelstadt an Elbe und Mulde können ihre kreativen und innovativen nun an die Externe Fach- und Koordinierungsstelle senden. Geeignete Anträge die Ihren Projektschwerpunkt im Bereich der Rechtsextremismusprävention- und Intervention ansiedeln, werden bevorzugt berücksichtigt.    

AUSSCHREIBUNG FÜR WERKVERTRAG zur Unterstützung der Externen Fach- und Koordinierungsstelle / Bewerbungen können bis zum 02. Januar 2018 eingereicht werden

Das Alternative Jugendzentrum Dessau e. V. sucht ab 15. Januar 2018 einen Anbieter, der Dienstleistungen im Rahmen der Externen Fach- und Koordinierungsstelle der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau übernimmt.  Zur Unterstützung des Ausschusses, zur inhaltlichen Begleitung der Konzeptfortschreibung und zur Koordinierung der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit beauftragte die Stadt Dessau-Roßlau auf der Grundlage umfangreicher Vorerfahrungen das Alternative Jugendzentrum e.V. mit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle. Durch das Bundesprogramm DEMOKRATIE LEBEN! werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

Ergebnisse des Demokratieprojekts wurden auf der brau.ART 2017 gezeigt

Auch in diesem Jahr hat die Ausstellung brau.ART das Publikum wieder in seinen Bann gezogen. Künstler aus allen Bereichen haben sich erneut zusammengetan, um sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das auch in diesem Jahr wieder eine echte Herausforderung war: Planet 9.

Wer oder was ist „Planet 9“? Nachdem die Wissenschaft unser Sonnensystem kürzlich mit nur noch 8 Planeten definiert hat (Pluto wurde kurzerhand aus der Liste gestrichen), geistert das Phänomen eines geheimnisvollen, bislang unbestätigt gebliebenen Planet 9 durch die Köpfe von Wissenschaftlern und Phanatasten – eine ideale Spielwiese also für künstlerische Projekte.

JEAH! Jugendforum Dessau lädt zur 2. "Nacht der jungen Talente"

Du denkst, hier ist nichts los? Falsch! Keiner will sehen, was Du drauf hast? Falsch! Denn es gibt die Nacht der Jungen Talente. Zeig uns, was Du drauf hast! Mit dieser klaren Aufforderung, die sich an junge Menschen zwischen 7 und 27 Jahren richtet, laden die Mitglieder des Jugendforums Dessau-Roßlau zur "Nacht der jungen Talente" ein. Nach dem erfolgreichen Auftakt, ist es nun schon die 2. Veranstaltung, in der junge Menschen ihre Kunst präsentieren. Dabei ist die Palette der Darbietungen sehr breit. Vom Lieblingssong über Gedichte bis hin zur Tanzvorführung. Alles ist erlaubt und ausdrücklich gewünscht. Interessierte und kulturbegeisterte können sich also am 22. Dezember 2017, ab 18:00 Uhr, im Alten Theater Dessau, auf ein weiteres kulturelles Highlight freuen, welches durch das JEAH! Jugendforum initiiert und organisiert wird.

Auf der Zielgeraden – Homepage im neuen Look

Die sogenannten „Stolpersteine“ sind eine ganz besondere Herzensangelegenheit für Johanna Bartl, eine der Akteure im Kiez e.V., die sich nun seit Jahren um eine lebendige Gedenkkultur in Dessau-Roßlau bemühen“. Ihr Motto heißt: „Geschichte als Medium für das Ringen um Toleranz, Dialog, Moralität, selbstbestimmtes Handeln.“ Seit 2008 verknüpft die Initiative „Werkstatt Gedenkkultur Dessau-Roßlau“ geschichtswissenschaftliche Recherchen und Publikationen, zivilgesellschaftliches und künstlerisches Engagement, aufklärerische Medienarbeit, Schülerprojekte und die Initiierung von Denkmälern im öffentlichen Raum der Stadt. Dabei wurde die Initiative immer wieder vom LOKALEN AKTIONSPLAN FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ (LAP) unterstützt (mehr dazu hier und hier…) unterstützt. Mit Hilfe des Nachfolgerprogramms PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE konnte nun das initiativeigene Internetportal inhaltlich überarbeitet und zugleich für mobile Endgeräte optimiert werden. 

8. Netzwerkkonferenz am 18. November 2017 ab 10.00 Uhr, in der Stiftung Bauhaus Dessau (Gropiusallee 38)

Ohne das unbezahlbare Engagement vieler Bürger_innen in zahlreichen Vereine, Organisationen, Institutionen und Kirchengemeinden wäre unsere heutige Gesellschaft kaum denkbar. Egal ob im Sport, bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz, in der Kultur, der Flüchtlingshilfe oder – nicht zu vergessen – in der Politik: Das Ehrenamt ist eine wichtige und verlässliche Stütze unserer Gemeinschaft. Immer wieder tauchen aber auch kritische Fragen auf: Gibt es eigentlich ausreichende Anerkennung für ehrenamtliches Engagement? Was ist an der Kritik dran, dass Ehrenamt zeitweilig oder permanent Aufgaben von Regelstrukturen übernimmt? Wie kann es den Verbänden, Netzwerken und Vereinen gelingen, mehr Mitglieder und Engagierte zu gewinnen?

 

Gemeinsame Demokratiekonferenz von PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE DER STADT BITTERFELD-WOLFEN „Stadt mit Courage leben!“ und PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE DER STADT DESSAU-ROSSLAU, am 16. November 2017 in Bitterfeld-Wolfen

Unter dem Motto "COURAGE ZEIGEN! BETEILIGUNG LEBEN! MENSCHEN AKTIVIEREN!" soll am 16. November 2017, der praxisorientierte Austausch zwischen den engagierten Trägern, Vereinen und Initiativen auf der einen Seite und den Strukturen und Gremien einer PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE auf der anderen Seite, uneingeschränkt im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen.

Dass an einem solchen Erfahrungstransfer benachbarte Kommunen ein besonderes Interesse haben, liegt auf der Hand. Strahlt doch das ein oder andere Projekt in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention, Willkommenskultur, Bürgerbeteiligung oder Soziales Miteinander durchaus in die Region hinein, macht also an einer Stadtgrenze nicht halt. Es geht also nicht nur um das Kennenlernen und die Vorstellung von bewährten und übertragbaren Formaten in der Präventionsarbeit. Mindestens genauso wichtig erscheint es, aktuelle Strategien und Herausforderungen gemeinsam zu besprechen.

Jugendforum ruft zum Ideenwettbewerb auf - Beiträge können bis zum 10. Oktober 2017 eingereicht werden

Mit der Aktion „Deine Idee für Dessau-Roßlau“ startet das Jugendforum jeah! im Herbst 2017 durch.
Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 27 Jahren zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Ideen einzureichen und umzusetzen, ist das Ziel der Aktion.

Wie wir die jungen Menschen erreichen?
Über die Schulsozialarbeiter_innen und die Mitarbeiter_innen der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, über Streetwork und den Jugendmigrationsdienst. Natürlich informieren auch die Mitteldeutsche Zeitung und das Amtsblatt über die Aktion und auch facebook sowie weitere soziale Medien bleiben auch nicht Außen vor.

Politbratwurst öffnet Gespräche

Politik von jung zu jung - das war die Devise, zu der die jungen Menschen des Jugendforums jeah! am achten September in den Plan B beim alten Theater luden.
So trafen bei der Politbratwurst insgesamt sechs Vertreter_innen von kommunalen Jugendorganisationen auf junge interessierte Menschen, die gut vorbereitet waren. Dabei war eine lockere Gesprächsatmosphäre angesagt im bewußten Unterschied zu   Podiumsdiskussionen, die es vor der Bundestagswahl zu Hauf gibt. Engagiert ging es dennoch zur Sache, denn über ein Dutzend Schüler und Schülerinnen eines Sozialkundekurses vom Philanthropinum nutzten die Gelegenheit, politische Feldforschung zu betreiben: Statt sich durch die Papiere der Parteiprogramme zu wühlen, interviewten sie zwei Schulstunden lang Politiker_innen live. Nach den Fragen, Antworten und Diskussion waren die über zwanzig Teilnehmer_innen zum gemeinsamen Bratwurstessen geladen. In einer weiteren Stunde kam man sich näher und neben Würstchen und Käse kamen auch noch einige Themen auf den Grill.

INFORMIERT WÄHLEN soll durch übersichtlichen Flyer helfen die Wahlprogramme der sechs größten Parteien zu vergleichen.

In Leipzig hat sich eine Gruppe parteineutraler, engagierter junger Menschen zusammengefunden, um gemeinsam die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 zu lesen und zu diskutieren. Um die Wahlprogramme vergleichen zu können und damit die Forderungen der sechs größten Parteien zu den verschiedensten politischen Themen, wurde aus den Aussagen der sechs größten Parteien, die Aussicht auf den Einzug in den Bundestag haben, eine Tabelle erstellt. Schnell wurde der Gruppe klar, dass diese Tabelle vielen Menschen helfen könnte, sich einen Überblick über die Fülle an parteipolitischen Meinungen und sich damit über die Wahlprogramme der Parteien zu verschaffen.

Bewerbungsschluss zum 09. Oktober 2017

In den letzten Jahren ist Sachsen-Anhalt vielfältiger geworden: Aus Geflüchteten und Zugewanderten sind Nachbarinnen und Nachbarn, Mitschülerinnen und Mitschüler und Freundinnen und Freunde geworden. Unmittelbare Begegnungen von Einheimischen und Zugewanderten sind der beste Weg, um Ängste und Abwehr abzubauen und Integration gelingen zu lassen.

 

Aktion setzt Zeichen für Vielfalt und Toleranz und gegen Ausgrenzung und Hass

Das Schulfest "der bunte Tag" ist am Gymnasium Philanthropinum langjährige Tradition. Unter dem Motto "ein Fest von Schülern für Schüler" organisiert jedes Jahr ein Team in Eigenregie einen Tag voller Mitmachaktionen für die gesamte Schülerschaft. Eingeläutet durch ein Programm in der Turnhalle stand der Tag in diesem Jahr ganz im Zeichen von Vielfalt und Toleranz - so gab es neben einem Betzavta-Workshop eine kulturelle Meile, bei der Kulturen aus verschiedenen Gebieten präsentiert wurden. Das Jugendforum JEAH!, gefördert von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, unterstützte das Event im Rahmen eines Mikroprojektes.

Was bedeutet eigentlich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland für Sie? So ganz persönlich? Wohl kaum jemand hat sich mit dieser Frage beschäftigt, es sei denn, es gibt ganz konkrete Gründe. 

Flüchtlinge aus aller Welt haben diese Gründe, weil sie sich in einer neuen Gesellschaft zurechtfinden müssen. Und sie haben eigene Erfahrungen aus ihren Herkunftsländern, die als Fluchtgründe auch Themen unseres verfassungsgebenden Grundgesetzes sind. Ein von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau gefördertes Projekt hat sich nun intensiv Thema auseinandergesetzt.

Der Künstlerverein brau.ART e.V. in Dessau-Rosslau hat zur 9. brau.ART vom 9. September bis 24. September 2017 ein Projekt zu genau dieser Frage gestartet und dazu Teilnehmer_innen der Deutschkurse an der Dessauer Sprachschule Inlingua gewinnen können, die sich eine Woche lang unter der Überschrift „Demokratie Planet“ kreativ mit dem Grundgesetz beschäftigt haben. Unter der fachkundigen Anleitung von Marion Münzberg, Monika Ratzka und Franziska Bilharz haben Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Hongkong ihre ganz persönlichen Eindrücke und Werte verarbeitet.

Neue Broschüre erschienen

Dessau-Roßlau per 1. Januar 2015 den Zuschlag bekommen, im Bundesprogramms "Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" eine PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE (PfD) zu entwickeln. Träger können seitdem in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention, interkulturelle Bildung und Lokalgeschichte innovative Ideen entwickeln und Projektanträge einreichen.

Bericht für das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration hat eine wissenschaftliche Expertise zur Weiterentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt in Auftrag gegeben.
Bedarfe und Fehlstellen wurden ermittelt und in die Fortschreibung zur Neuausrichtung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit aufgenommen.

Antirassistische Plakataktion im Stadtteil Roßlau

Ab 23. Juni 2017 findet bereits zum 21. Mal das international renommierte Musikfestival „This is Ska“ auf der Wasserburg in Roßlau statt. Auch in diesem Jahr werden um die 3.000 Gäste und Akteure aus der gesamten Bundesrepublik, ganz Europa und Übersee erwartet. Dieses Event ist seit zwei Jahrzehnten ein kulturelles Highlight im Stadtteil Roßlau, belebt die hiesige Stadtgesellschaft, bringt Menschen zusammen und ist nicht zuletzt ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor für Gastronomie, Tourismus und die Hotelbranche. Nun wollen die Veranstalter mit einer aussagekräftigen Plakataktion eine deutliche Positionierung verbunden mit eindeutigen politischen Werten in die lokale Öffentlichkeit transportieren. Die Aktion wird von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau gefördert.

Zweite Antragsrunde zum AKTIONS- UND INITIATIVFONDS gestartet

Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE der Stadt Dessau-Roßlau ruft im Rahmen des Bundesprogramms DEMOKRATIE LEBEN! dazu auf, bis zum 30. Juli 2017 in der zweiten Antragsrunde Projektanträge für den AKTIONS- UND INITIATIVFONDS einzureichen. Die engagierten Vereine, Initiativen und Bildungsträger der Doppelstadt an Elbe und Mulde können ihre kreativen und innovativen Ideen ab sofort an die Externe Fach- und Koordinierungsstelle senden. Insbesondere sind Projekte gefragt, die sich der stärkeren Ausprägung der Willkommenskultur vor Ort widmen, Angebote der politischen Bildung in den Bereichen Rechtsextremismus, Demokratieförderung, Lokalgeschichte, und Nationalsozialismus in den Blick nehmen, sich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen oder stadtteilbezogene Demokratieinitiativen stärken.  

AUSSCHREIBUNG FÜR WERKVERTRAG zur Unterstützung der Externen Fach- und Koordinierungsstelle / Bewerbungen können bis zum 02. Januar 2018 eingereicht werden

Das Alternative Jugendzentrum Dessau e. V. sucht ab 15. Januar 2018 einen Anbieter, der Dienstleistungen im Rahmen der Externen Fach- und Koordinierungsstelle der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau übernimmt.  Zur Unterstützung des Ausschusses, zur inhaltlichen Begleitung der Konzeptfortschreibung und zur Koordinierung der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit beauftragte die Stadt Dessau-Roßlau auf der Grundlage umfangreicher Vorerfahrungen das Alternative Jugendzentrum e.V. mit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle. Durch das Bundesprogramm DEMOKRATIE LEBEN! werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

Logo und Slogan für das „Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“ gesucht

Logo und Slogan für das „Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ sollen mit einem öffentlichen Wettbewerb gefunden werden. Gesucht werden ein Logo und ein Slogan mit hohem Wiedererkennungswert zum Thema Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit. Die Vorschläge sollen zu einer „festen Marke“ des Landesprogramms in Sachsen-Anhalt werden. Logo und Slogan sollen für das Landesprogramm im eigenen Bundesland und darüber hinaus verwendet werden, auf einander abgestimmt sein und kreativ, prägnant, klar, überzeugend und nachhaltig kommunizieren.

Erste Projektideen zur Umsetzung im Ortsteil werden Demokratieförderung, Vielfalt und Weltoffenheit stärken


Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE (PFD) der Stadt Dessau-Roßlau, die im Rahmen des Bundesprogramms DEMOKRATIE LEBEN! Projekte in den Handlungsfeldern Rechtsextremismusprävention, antirassistische Bildung, Demokratieförder-ung/Bürgerbeteiligung und Lokalgeschichte fördert, hat am 15. März 2017 ihre diesjähriger Ideenklausur NEUE ZIELGRUPPEN ERSCHLIESSEN – PROJEKTE IN ROSSLAU GENERIEREN in der Volkshochschule Dessau-Roßlau durchgeführt, die bereits im Januar konzipiert und geplant wurde.

Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt

Das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit soll breiter aufgestellt und gemeinsam mit interessierten Partnern aus den Regionen des Landes vor Ort fortentwickelt werden. Bedarfe sollen direkt vor Ort in den Kommunen ermittelt werden und in die Fortschreibung des Landesprogramms einfließen. Ziel des Landesprogramms ist die Stärkung des demokratischen Bewusstseins, die Förderung einer gelebten demokratischen Kultur, die Auseinandersetzung mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Radikalisierungsprävention. Die Regionalkonferenz Ost ist eine von insgesamt vier Regionalkonferenzen, bei denen Sie Ihre Erfahrungen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Landesprogramms in Sachsen-Anhalt einbringen können.

 

 

Umfangreiche Dokumentation erschienen

Bereits seit 2015 werden  im KREIS DER VIELFALT in Anhalt-Bitterfeld und der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE in der Stadt Dessau-Roßlau im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ innovative Projekte umgesetzt, um das demokratische Gemeinwesen zu stärken. In den Bereichen Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention, Willkommenskultur, Bürgerbeteiligung und Lokalgeschichte haben so zahlreiche Initiativen und Vereine wirklich Bemerkenswertes auf die Beine gestellt.  

Hörbuch-CD für Toleranz und Völkerverständigung in Arbeit

In Dessau und Umgebung ist seit einiger Zeit ein Astronaut auf den Straßen, in Schulen, Kitas und in Horten zu sehen. Es handelt sich dabei um Peter Ghost, der von sich behauptet, der erste Mensch auf dem Mars gewesen zu sein. In dieser Rolle vermittelt er Kindern bisher spielerisch Wissen über Astronomie und Raumfahrt. Doch man hat ihn auch immer öfter auf Demonstrationen gegen rechte Aktivitäten angetroffen. Es ist klar: Aus dem Weltraum konnte er keine Ländergrenzen sehen, er kann deshalb die Vorurteile nicht nachvollziehen, die gegen manche Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu hören sind.

Wenn Kinder was entdecken - Ausstellung, Geburtstag und Werkstatt

Wenn Kinder auf Entdeckungstour gehen, dann erleben sie im besten Falle nicht nur etwas, sondern werden selbst kreativ. Und im allerbesten Fall bekommen es interessierte Menschen zu sehen – und können sich gleich aktiv künstlerisch erproben. Doch dazu braucht es einen Anlass, eine Idee, begeisterte Kinder – und das JUGENDFORUM JEAH!

Süßes, Saures oder Spende: Wie Halloween, Disco und Charity zusammenpassen

Was Gruseln mit Spenden zu tun hat? Erst mal nichts. Aber wenn das JUGENDFORUM JEAH!, gefördert und unterstützt von der hiesigen PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, zusammen mit einem Kinder- und Jugendklub die Köpfe zusammenstecken – dann kann was draus werden.

Toleranz bedeutet für mich …? - Auftakt der Kampagne im Dessauer Bauhaus

Am Mittwoch, den 17. Oktober 2016 fand in einem ganz besonderen Ambiente - nämlich im Werkstattflügel des Dessauer Bauhauses - die Auftaktveranstaltung zum Prozess der Charta der Toleranz statt. Diesen Veranstaltungsort wählten die Akteure des Netzwerkes GELEBTE DEMOKRATIE nicht zufällig aus. Zeit seines Bestehens wirbt das Bauhaus, auch gegen Wiederstände und auch Vertreibung, für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. So hob die Pressesprecherin der Stiftung Bauhaus in ihrer Begrüßung unter anderem hervor, dass sich die stilprägende Institutionauch in der bewegten Zeit zwischen den Weltkriegen an politischen Diskussionen um die soziale Situation und auch das Zusammenleben in der Stadt beteiligte und Entscheidungsträger immer wieder für solche Tagungen und Diskussionen im Bauhaus zusammen kamen.

Fachkonferenz 3./4. Nov. 2016 Halle (Saale) - Nach dem NSU: aktuelle Entwicklungen, Analysen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten

 "Wann fängt rechter Terror eigentlich an? Die unabhängigen Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt verzeichneten in Ostdeutschland und Berlin für das Jahr 2015 einen Anstieg der rechten Gewalttaten um etwa 90 % im Vergleich zu 2014.

KREIS DER VIELFALT Anhalt-Bitterfeld und PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau resümieren erfolgreiche Veranstaltung am 28. September 2016 in Zerbst

Dass „Gemeinsam“ ernst gemeint ist, verdeutlicht der große Saal der Stadthalle Zerbst von Anfang an: Projektvorstellung, Rahmenprogramm, Arbeitsgruppen, Imbiss … alles findet Platz in einem einzigen Raum. Ob konzentriertes Murmeln in den Workshops, lebhafter Austausch in den Pausen oder kräftige Klänge der CIERVISTI-Schülerband „No Name“, das ist der vielfältige Sound von Aktiven aus Jugend, Politik, Vereinen, Initiativen und Verbänden der Stadt Dessau-Roßlau und des Kreises der Vielfalt Anhalt-Bitterfeld.

Initiative wird mit mutmaßlich rechtsextremen Brief und „blutigen Schuhen“  bedroht

Insgesamt fand die von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE  geförderte(mehr dazu hier …) Initiative BUNTES ROSSLAU , im September  drei Mal Schuhe, mit roter Flüssigkeit getränkt, vor der Tür. Schon das zweite Paar warf Fragen auf. Dem dritten Paar Schuhe, abgelegt am 24. September 2016, war ein Begleitschreiben beigefügt, das nur als bedrohlich empfunden werden kann und zudem eine rechtsextreme Urheberschaft vermuten lässt.

 

Auftaktveranstaltung am 17. Oktober 2016 im Bauhaus 

Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE hat sich für die nächsten zwei Jahre auf die Fahne geschrieben, TOLERANZ zum übergreifenden Thema zu machen. Wir möchten diese Debatte an viele Menschen herantragen, um gemeinsam Kultur und Werte unseres Zusammenlebens in der Stadtgesellschaft zu bestimmen. Im Ergebnis soll die Verabschiedung einer CHARTA DER TOLERANZ für Dessau-Roßlau stehen.

Buchlesung und Diskussion - Kirche St. Johannis Dessau, 16.9., 19.00 Uhr 

Der Alltag deutscher Frauen, die im Iran leben, steht im Mittelpunkt einer Lesung mit Diskussion in der Kirche St. Johannis Dessau am Freitag, 16. September, 19 Uhr. Referentinnen sind die Islamwissenschaftlerin Dr. Ulrike Berndt vom Multikulturellen Zentrum Dessau und Pfarrerin Claudia Scharschmidt, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung Anhalt. Für die meisten Menschen in Deutschland ist Iran ein weitgehend unbekanntes und manchmal unheimliches Land. Geprägt wird das Bild von Berichten über verhüllte Frauen, bärtige Ayatollahs und das Atomprogramm. Wie aber sieht das alltägliche Leben in Iran aus? Die deutschsprachige evangelische Gemeinde in Teheran hat in dem Buch »One-Way-Ticket nach Teheran« 33 deutsche Frauen zu Wort kommen lassen, die ausführlich über ihr Leben in dem islamischen Land erzählen. In der Johanniskirche werden am 16. September einige Passagen daraus vorgestellt. Sie geben Einblick in die iranische Gesellschaft, die sich bisweilen sehr von der deutschen unterscheidet, manchmal aber auch überraschend vertraut und modern wirkt.

Klausurtagung der regionalen Flüchtlingsinitiativen und Bürger_innenbündnisse pro Demokratie in Anhalt

Sie sind aus Gräfenhainichen, Köthen, Bitterfeld und Roßlau nach Aken gereist. Rund 40 ehrenamtlich Engagierte aus den hiesigen Willkommensinitiativen und Bürger_innenbündnissen haben in einem sehr lebendigen und praxisorientierten Erfahrungsaustausch viele Fragen diskutiert und dabei auch passgenaue Antworten mitgenommen. So wurde intensiv über Themen wie die Kommunikation mit Regelstrukturen, der Umgang mit rechten Bedrohungslagen und die Entwicklung neuer Projektideen diskutiert. Über den zielorientierten Verlauf und die Ergebnisse der Tagung informiert nun die entsprechende Tagungsdokumentation: Motivieren. Vernetzen. Stärken.

„Dessau-Roßlau Engagiert und Weltoffen – ein Fest für Ehrenamtliche“

Im Zeitraum vom 19.09.2016 bis zum 23.09.2016 wird in unserer Stadt Dessau-Roßlau erstmalig - die bundesweit schon zum 12.Mal stattfindende „Woche des Bürgerschaftlichen Engagements“ ausgerichtet. Im Mittelpunkt dieser Woche steht in diesem Jahr das Thema Engagement und Migration.

 

 

 

ROCK FÜR TOLERANZ lockt am 03. September 2016 einhundert Gäste nach Roßlau

Die Schülerband spielt sich schon mal warm, die Bockwürstchen sind angesetzt und am Kinderschminkstand herrscht reges Treiben. Die Initiative BUNTES ROSSLAU (mehr dazu hier…), gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, hat bei strahlendem Sonnenschein auf den Schillerplatz eingeladen. Gekommen sind nicht nur Jugendliche oder solche die sich dafür halten. Auch die hiesige Lokalprominenz unterstützt  mit ihrer Anwesenheit das Vorhaben, in dem Stadtteil ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit, Inklusion und eben – Toleranz – zu setzen. Zusammen mit den fleißigen Unterstützer_innen aus Aken und Gräfenhainichen ein bunter Schüttelmix und eine kleine, aber feine Veranstaltung.

MOTIVIEREN. VERNETZEN. STÄRKEN.

Bereits seit 2015 werden im KREIS DER VIELFALT in Anhalt-Bitterfeld und der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE in der Stadt Dessau-Roßlau im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ innovative Projekte umgesetzt, um das demokratische Gemeinwesen zu stärken. In den Bereichen Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention, Willkommenskultur, Bürgerbeteiligung und Lokalgeschichte haben so zahlreiche Initiativen und Vereine wirklich Bemerkenswertes auf die Beine gestellt. Was bislang fehlte, war ein strukturierter Erfahrungsaustausch der auch auf einer ganz praktischen Ebene einen Transfer von Strategien und Herausforderungen ermöglicht. Es geht also nicht nur um das Kennenlernen und die Vorstellung von bewährten und übertragbaren Formaten in der Präventionsarbeit.

Initiative Buntes Roßlau lädt zu Musikveranstaltung ein

Mit einem Programm für Groß und Klein, Dick und Dünn, Alt und Jung lädt die Initiative Buntes Roßlau am Samstag, den 3. September 2016 ab 15:00 Uhr auf den Roßlauer Schillerplatz ein. Feiern, lachen und Spaß haben werden bei der Veranstaltung im Vordergrund stehen. Mit Getränken und Würstchen - gegen eine geringe Spende, möchte die Initiative für das leibliche Wohl der Gäste sorgen und gleichzeitig etwas gutes für Roßlau tun. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung mit Live-Musik. Die Veranstalter erwarten unter anderem die Bands "Drums Alive“, „Freispruch“ und „Thursday Afternoon“.


 

Viele Teilnehmer*nnen trotz schlechten Wetters

Die Veranstaltung der Initiative „Buntes Roßlau“ am Abend des 05.07.2016 (mehr dazu hier ...) fand zwar nicht bei bestem Wetter statt, dennoch war das Interesse groß. Etwa 20 Teilnehmer*innen waren trotz zuvor starkem Regen unter dem Motto „Vielfalt trifft auf bunte Stifte“ am Anhaltiner Platz zusammengekommen um ausgelassen zu spielen und eine gemeinsame Zeit zu verbringen. Die ausgelassene Stimmung lockte sogar einige Zaungäste an, die von der Initiative eingeladen sind, sich bei der nächsten Veranstaltung hinzuzugesellen und sich einzubringen.

AB SOFORT KÖNNEN ANTRÄGE BEIM JUGENDFORUM DESSAU-ROSSLAU EINGEREICHT WERDEN

Ab 2016 stehen Kindern und Jugendlichen in Dessau-Roßlau ca. 5.000 € jährlich in einem Jugendfonds zur Verfügung. Das Jugendforum verwaltet dieses Geld selbstbestimmt und eigenständig.Das Jugendforum trifft sich 1 - 2 mal im Monat im NORDKLUB. Wir sind junge Menschen im Alter von 10 - 18 Jahren. Über unsere Termine kannst Du Dich auf der Facebookseite oder im NORDKLUB informieren. Wir haben uns eine Satzung gegeben. Diese findest Du auf unserer Webseite.

Initiative lädt zum Klönen und Boccia-Spiel ein

Am Ende sind es 30 Interessierte, die sich am 07. Juni 2016 zur Aktion "Roßlau rollt - Bunte Kugeln für ein buntes Roßlau" einfinden. Unter die Rotbuche auf dem Anhaltiner Platz sind Menschen aus Aken, Coswig, Köthen und natürlich Roßlau zusammengekommen, um ein Zeichen für Integration und Inklusion zu setzen. Dass dabei die Regeln des Spiels „irgendetwas mit bunten Kugeln und der besten Annäherung“, wie es ein jugendlicher Teilnehmer augenzwinkernd ausdrückte, nicht wirklich geläufig sind, störte dabei genauso wenig, wie eine zeitgleich stattfindende rassistische Kundgebung von Neonazis und Rechtsextremisten.

Projektflyer ist veröffentlicht

Nachdem der JUGENDFONDS für Dessau-Roßlau (mehr dazu hier...) im März diesen Jahres an den Start ging, bringt das von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE unterstützte Projekt nun einen Informationsflyer heraus, auf dem alle wichtigen Informationen zum Projekt selbst, aber auch die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme zu den Verantwortlichen zu erlesen sind.

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE startet mit Auftaktveranstaltung am 24. Juni von 15:00 bis 19:00 Uhr

Es geht los! Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE Dessau-Roßlau geht die Bürger­beteiligung auf dem Weg zur gelebten Toleranz aktiv an. Durch die bestehende Kooperation zwischen dem Netzwerkprogramm DESSAU-ROßLAU ENGAGIERT (Mehr dazu hier …) des AWO Kreisverbandes Dessau-Roßlau e.V. und dem Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE, wird dies möglich. Am Freitag, den 24. Juni 2016 treffen sich Akteure des Wegs zur gelebten Toleranz in Dessau-Roßlau mit der Prozess­begleiterin Bettina Lobenberg, um sich für die nächsten Schritte gut zu rüsten. 

Mit Malwettbewerb und bunten Kugeln startet Bürgerbündnis durch 

Unter dem Motto: "Roßlau rollt - Bunte Kugeln für ein buntes Roßlau", lädt die Initiative, gefördert und unterstützt durch die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, (mehr dazu hier…) am 07. Juni 2016 zur Rotbuche am Anhaltiner Platz in Roßlau ein. Die Aktion ist auch ein deutlichen Zeichen gegen einen zeitgleich stattfindenden Aufmarsch von militanten Neonazis (mehr dazu hier… ). Unterdes hat das junge Bündnis in Roßlauer Kitas einen Malwettbewerb ins Leben gerufen. Die Exponate werden nun in der Stadtsparkasse präsentiert – eine Abstimmung inklusive.  

Jubiläumstagung der bundesweiten Vielfalt-Mediathek am 12. und 13. September in Fulda

Fast 25 Jahre sind vergangen, seit das erste Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt aufgelegt worden ist. Seit 10 Jahren sammelt, archiviert und verleiht die Vielfalt-Mediathek Materialien der unterschiedlichen Förderprogramme.

Dokumentation erschienen

Am 11. April 2016 diskutierten 25 engagierte Teilnehmer aus Vereinen, Initiativen und Bildungseinrichtungen intensiv die Frage, welche gemeinsamen strategischen Projekte Dessau-Roßlau dringend benötigt. Herausgekommen ist dabei eine bunte Palette von konkreten Ideen, von denen einige im Verlauf dieser Ideenwerkstatt konkretisiert und weitergeplant wurden.

27. April 2016, 18:00 Uhr
Altes Theatert, Friedensplatz 1a

Musik verbindet
Ein Abend voller Musik kombiniert mit arabischen und persischen Texten sowie Mitmachaktionen.
Akteure: u.a. Klaus Meier & Friends, MGV Einigkeit Mildensee

Gedenkweg Dessau-Nord

STOLPERSTEINE in Dessau-Roßlau

Sie lebten einst in unserer Mitte, bis sie Opfer des Nationalsozialismus wurden: Einwohner unserer Stadt. Sie wurden diskriminiert, ausgegrenzt, verschleppt, gequält und ermordet.
Damit sie nicht vergessen werden und zur Mahnung für alle Lebenden heute, erinnern im Gehweg eingelassene Messingplatten als STOLPERSTEINE mit Namen, Lebens- und Todesdaten an diese Menschen an ihrer letzten selbst gewählten Wohnadresse.

 

Das Projekt wird von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE der Stadt Dessau-Roßlau im Rahmen des Bundesprogramms DEMOKRATIE LEBEN! vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Workshop am 28. April von 12.00 - 19.00 Uhr in der Volkshochschule Dessau-Roßlau

Ausgehend von der Beobachtung, dass es bisher kaum wirksame Angebote gibt, die sich schwerpunktmäßig mit gegenwartsbezogenem Antisemitismus beschäftigen, der sich am Staat Israel entzündet, möchte das Modellprojekt „MFFB-Bildungsbausteine: Demokratie stärken – Antisemitismus bekämpfen“ in Kooperation mit dem Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE in Dessau-Roßlau eine Diskussion in Gang bringen.

In dem Seminar mit dem Titel „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“ sollen die Teilnehmenden dazu befähigt werden, den Nahostkonflikt faktenbasiert zu analysieren. Hierzu werden Kenntnisse der Geschichte, der Gesellschaft und der Strukturen des Staates Israel vermittelt. Im Fokus der Vermittlung steht die Funktionsweise des israelischen Staates als funktionierende, plurale Demokratie im Nahen Osten. Dieses Wissen wird mit populären Mythen und israelbezogenen antisemitischen Stereotypen konfrontiert, um das Urteilsvermögen zu stärken und somit das demokratische Bewusstsein bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu schärfen.

Druckfrische Broschüre AUF DEM WEG ZUR STADT GELEBTER TOLERANZ erschienen

Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE (mehr dazu hier...) hat sich entschlossen, TOLERANZ zum Thema zu machen – 2015 zunächst im Rahmen der WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hier...), gefördert von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE. Mit dieser offene Debatte über den Begriff und seine Bedeutung soll die Leitidee möglichst in allen Teilen der Bevölkerung verankert werden, um gemeinsam eine Vision für die Qualität unseres Zusammenlebens in der Stadtgesellschaft zu entwickeln. Am Ende dieses langjährigen Prozesses soll eine CHARTA DER TOLERANZ stehen. Der erste Schritt dahin ist nun die vorliegende Publikation, die die bisherigen Diskussionen dokumentiert und Impulse setzt.

Wie ein Integrationsflyer gemeinsam mit Geflüchteten entsteht

Viel ist in diesen Tagen von der Notwendigkeit die Rede, integrationsfördernde Maßnahmen der Willkommenskultur nicht am Bedarf vorbei zu planen. Dabei ist es eine Binsenweisheit das dies nur gelingen kann, wenn Geflüchtete und Migrant_innen aktiv einbezogen werden. Das Projekt „Willkommen in Dessau-Roßlau: Wissen, Teilnahme und Stärkung (Empowering)“, umgesetzt vom Multikulturellen Zentrum (mehr dazu hier…) und gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATE, hat diese Prämisse  berücksichtigt. Viel wichtiger als das eigentliche Projektprodukt, einen mehrsprachigen Integrationsflyer für die Stadt, war deshalb der Weg dorthin.  

JUGENFONDS für Dessau-Roßlau geht an den Start

Nicht ohne Stolz sitzen Laura, Sarah, Eduard, Elias und Jonas am 24. März 2016 auf dem Podium im Dessauer Nordklub. Zum extra anberaumten Pressegespräch stellen die 11 bis 14-Jährigen das Ergebnis ihrer zahlreichen Treffen und Diskussionen vor. Herausgekommen ist EIN JUGENFONDS FÜR DESSAU-ROSSLAU, denn die jugendliche Kerngruppe des JUGENFORUMS (mehr dazu hier…) entwickelt hat. Dort können Kids zukünftig eigene Projekte einreichen. Der Clou des Ganzen:  Der Fonds ist mit 5.000 Euro nicht nur ansehnlich ausgestattet, sondern wird vom Jugendforum auch selbst verwaltet. Wahrlich ein Quantensprung in Sachen Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadt, gefördert von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE.

Auftaktveranstaltung steht unter dem Motto NEUES AUFBAUEN – BEWÄHRTES SICHERN

Die Stadt Dessau-Roßlau hat im letzten Jahr mit der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ insgesamt 11 innovative Projekte umgesetzt. Auch zukünftig können Träger in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention, Willkommenskultur und Lokalgeschichte Projektanträge einreichen. Dies ist wieder im Rahmen eines AKTIONS-UND INITIATIVFONDS möglich. Hinzu kommt, dass in 2016 der partizipativ angelegte JUGENDFONDS durchstartet. Nun kommt es darauf an, die Gesamtstrategie der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE auf den Prüfstand zu stellen, bewährte und neue Schwerpunkte gemeinsam zu diskutieren und innovative Ansätze zu entwickeln. Die IDEENWERKSTATT 2016, die zugleich als Auftaktveranstaltung für dieses Förderjahr fungiert, wird an die Erfahrungen aus der bisherigen Projektpraxis anknüpfen, Fragen stellen und zielorientierte Antworten liefern. 

Zur Auftaktveranstaltung der TAFELN DER BEGEGNUNG kommen 50 Zugewanderte und Einheimische ins Palais Bose

Immer wieder müssen am 15. Oktober 2015 Stühle nachgestellt werden, ist doch der Antrag zur Auftaktveranstaltung des Projekts TAFELN DER BEGEGNUNG (mehr dazu hier…) im Palais Bose, beschaulich im Dessauer Theater- und Johannisviertel gelegen, riesengroß. Am Ende sind es 50 Interessierte die sich für das Integrationskonzept der etwas anderen Art, gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, begeistern. Das darunter auch 15 Flüchtlinge und Zugewanderte sind zeigt zudem eindrucksvoll, dass die Prämisse „Miteinander reden statt übereinander“ ganz offensichtlich schon zu Beginn aufgeht.

800-Marke geknackt // Oberbürgermeister Peter Kuras bestärkt Flüchtlingsunterstützer

"Ich habe gleich acht Pakete von der Klasse 8b der Kreuzbergschule dabei", sagt eine Spenderin nicht ohne Stolz und verweist zugleich darauf, dass die Schüler_innen insgesamt 30 Willkommenspakete geschnürt haben. Alle hätte sie heute unmöglich mitbringen können. Am Ende der Aktion am 10. November 2015 ist das Foyer in der Roßlauer Waldstr. 15 wieder randvoll mit Winterkleidung, Dreikantstiften, Notizblöcken, Hygieneartikeln und warmen Decken. Der Zähler steht jetzt bei insgesamt 800 Willkommenspräsenten, die in den bislang vier Aufrufen (mehr dazu hier...) HERZ STATT HASS zusammengekommen sind.

Filmische Dokumentation des Höhepunkts der WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE läuft ab sofort im Offenen Kanal

Die Netzwerkkonferenz DER WEG ZUR STADT GELEBTER TOLERANZ, gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜr DEMOKRATIE, starterte am 12. November 2015 mit zwei eindringlichen und - angesichtlich der aktuellen Lage auch durchaus ambitionierten - Grußworten des Oberbürgermeisters Peter Kuras und des Leitenden Oberstaatsanwaltes Folker Bittmann. Ein weiteres Highlight war zweifellos ein lebendiger Fachvortrag von Prof. Heinz Kleger aus Potsdam. Äußerst produktive Workshops und eine substantielle Podiumsdiskussion rundeten das Programm ab. Nun ist die gesamte Konferenz im Offenen Kanal Dessau zu sehen.

TOLERANZ ERLEBEN – KOMPETENZ IM KONFLIKT: Betzavta-Praxis-Workshop im Rahmen der WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE

Jeweils 12 jugendliche Teilnehmer fanden sich in idealer Gruppengröße am 6. November in der 11.Dezember Deutschen Angestellten Akademie (DAA) am Golfplatz und am 11. November im NORDKLUB, dem Kinder- und Jugendfreizeittreff in Dessau Nord ein und waren beeindruckt. Von dem, was sich spielerisch anließ und in der gemeinsamen Betrachtung oft verwirrend war. Je mehr man sich darauf einließ, desto intensiver die Erfahrung bei der praktischen Erprobung der Toleranz und des demokratischen Miteinander im Rahmen der WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE 2015 (mehr dazu hier).

AWO Kreisverband Dessau-Roßlau startet Aufklärungs- und Sensibilisierungsprojekt

In dieser Zeit sind Millionen von Menschen auf der Flucht vor schweren Diskriminierungen und Repressalien. Die Gründe, aus denen Menschen gezwungen sind ihr Zuhause zu verlassen, sind vielfältig. Kriegerische Konflikte, Verfolgung, Angst vor Ermordung oder der Todesstrafe und Vergewaltigung sind meistens die Gründe dafür. Nach ihrer Ankunft in Deutschland stoßen sie oft auf viele engagierte Menschen, die sie Willkommen heißen und unterstützen. Oft aber auch auf Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit. Nicht selten ist die Ursache dafür schlicht Unwissenheit. Wo kommen diese Menschen her? Was waren die Gründe ihrer Flucht? Was haben sie auf ihrer Suche nach einem friedlichen Ort erlebt? Mit dem Projekt „Warum sind wir hier? – Fluchtgründe leicht erklärt“, gefördert von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, wird Aufklärungsarbeit geleistet und Jugendliche und junge Erwachsene sensibilisiert.

Workshop mit Projektmesse am 14.11.15 in Magdeburg

Am 14.11.2015 findet von 10 bis 15 Uhr ein Workshop-Tag mit Projektmesse im Gebäude 22 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt. Unter dem Titel „Sachsen-Anhalt hilft! Engagiert für Flüchtlinge“ wollen wir Brücken bauen und zusammen Ideen entwickeln! Wie kann gelingende Integration von Flüchtlingen durch ehrenamtliches Engagement aussehen? Gemeinsam möchten wir mit bereits engagierten Ehrenamtlichen und Interessierten zusammenkommen, um wichtige Hintergründe in der ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen näher zu bringen.

Projekt JEAH startet durch!

Junge Menschen in Dessau-Roßlau stecken voller Ideen. Wollen etwas tun und ihre Ideen umsetzen: Jung. Engagiert. Aktiv. Hier (JEAH!). Ab 2016 wird dafür alles vom Stapel gelassen, was es dazu braucht: In einem Jugendfonds , gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, stehen bis zu 5.000,- EUR pro Jahr zur Verfügung - bis zum Jahr 2019. Und nicht nur das: die Kinder und Jugendlichen sollen diesen Jugendfonds auch eigenständig organiseren und verwalten. Das klingt gut? Das ist gut! Um diese beteiligungsorientierte Struktur von und für Jugendliche nun in die Tat umzusetzen, laden KIEZ e. V. und St. Johannis GmbH nun zum Start des Projektes Jeah! ein. 

400 Menschen protestieren friedlich, lautstark und bunt mit der Aktion MIT BUNTEN EIMERN GEGEN DAS FEUER DES HASSES gegen einen Naziaufmarsch in Roßlau


Am Ende überwiegt der Stolz darüber, es an jenem 06. Oktober 2015 geschafft zu haben. Mit einer Menschenkette ist es gelungen, die zukünftige Flüchtlingsunterkunft am Stadtrand von Roßlau symbolisch vor Nazis und Rassisten abzuschirmen. Schüler und Senioren, Politiker und Unternehmer, Protestprofis und Demonstrationsneulinge sind zur Kundgebung des Netzwerks GELEBTE DEMOKRATIE (mehr dazu hier...) gekommen, um ein deutliches Zeichen für Vielfalt und eine gelebte Willkommenskultur zu setzen. Wie bitter nötig das ist und wohl auch bleiben wird, kann sprichwörtlich auf der anderen (Straßen) Seite besichtigt werden. Dort hetzen Neonaziaktivisten und selbsternannte „Asylgegner“ auf das Übelste und befeuern mit ihrem Sound aus Menschenhass und Intoleranz die irrationale Angst vor allem Fremden.

Aktion EIN TOLERANZPICKNICK FÜR ROSSLAU  steht im Mittelpunkt

Eine Woche nachdem 250 Neonazis zusammen mit populistischen Wutbürgern durch Roßlau zogen, planen die Rechtsextremisten am 13. Oktober 2015 erneut einen Aufmarsch. Wie schon vor 7 Tagen steht die Kundgebung unter dem Motto „Nein zum Asylantenheim in Roßlau“ und soll nach dem Vorbild der fremdenfeindlichen PEGIDA-Bewegung in einem  so genannten „Lichterspaziergang“ durch Roßlau münden. Das mit dieser perfiden Inszenierung gegen Flüchtlinge gehetzt und an rassistische Vorurteile angeknüpft werden soll, haben die hasserfüllten Redebeiträge und Sprechchöre vom 06. Oktober 2015 deutlich vor Augen geführt. Das wollen und werden wir nicht hinnehmen: Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für eine bunte, vielfältige und weltoffene Stadt setzen. Das  Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE, gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, ruft daher zusammen mit zahlreichen Roßlauer Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und engagierten Einzelpersonen zur Protestaktion EIN TOLERANZPICKNICK FÜR ROSSLAU  auf.

„Es geht um die Frage wie die Menschen hier ankommen“

Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE (PFD) hat in diesem Förderjahr zwei zentrale Schwerpunkte: Aktionen zur Willkommenskultur stärken und Quartiersinitiativen für Bürgerengagement zu unterstützen. Das Projekt TAFELN DER BEGEGNUNG verbindet diese beiden Ansprüche quasi idealtypisch. Da das Konzept zudem mit einem beteiligungsorientierten Ansatz zur proaktiven Einbindung von Flüchtlingen daherkommt und konsequent die Regel: „Nicht FÜR Zugewanderte Ideen entwickeln, sondern MIT ihnen“ verfolgt, ist es nicht nur spannend, sondern gerade jetzt dringend notwendig.

Multikulturelles Zentrum lädt zur Vorab-Filmvorführung am 07. Oktober 2015

Vor 10 Jahren, am 07. Januar 2015, starb Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er war nach Alberto Adriano im jahr 2000, der zweite Todesfall eines Migranten in Dessau-Roßlau, der, vor allem durch seine Umstände, für Aufsehen in der ganzen Bundesrepublik gesorgt hat.Der NDR hat mit dem Tatort "Verbrannt" einen Film produziert der an den Fall "Oury Jalloh" angelehnt ist und das Thema Rassismus als großes Problem in der Bundesrepublik Deutschland ansprechen soll. Aus diesem Grund hat sich das Multikulturelle Zentrum Dessau (mehr dazu hier...) entschlossen, mit Unterstützung des Norddeutschen Rundfunks und des Alternativen Jugendzentrums Dessau (mehr dazu hier...), gefördert von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, eine Vorab-Filmvorführung mit anschließender Diskussionsrunde zu veranstalten.

Aktion MIT BUNTEN EIMERN GEGEN DIE FLAMME DES HASSES  steht im Mittelpunkt

Bis zu 100 Neonazis aus dem militanten Kameradschaftsspektrum wollen am 06. Oktober 2015 durch Roßlau ziehen. Dabei planen die Rechtsextremisten unter dem Motto „Nein zum Asylantenheim in Roßlau“ einen so genannten „Lichterspaziergang“ nach dem Vorbild der populistischen PEGIDA-Bewegung. Mit dieser perfiden Inszenierung wird gegen Flüchtlinge gehetzt und damit die Fremdenfeindlichkeit weiter geschürt. Das wollen und werden wir nicht hinnehmen: Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für eine bunte, vielfältige und weltoffene Stadt setzen. Das  Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE ruft daher, gefördert und unterstützt von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE, und zusammen mit zahlreichen Roßlauer Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und engagierten Einzelpersonen zur Protestaktion MIT BUNTEN EIMERN GEGEN DIE FLAMME DES HASSES auf.

Akteure und Kooperationspartner stellen Programm, Ziele und Motivation der WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE vor

Die Rahmendaten sind schon imposant: 10 Einzelveranstaltungen vom Workshop bis zum Theaterstück, vom Fachvortrag bis zur Filmvorführung. Diese quantitative Analyse sagt freilich noch nichts darüber aus, warum die Macher_innen und Kooperationspartner_innen der  WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hier…) die etablierte Veranstaltungsreihe in diesem Jahr ausgerechnet unter das Motto TOLERANZ – VERSTEHEN – LEBEN – ERLEBEN gestellt haben. In einem Hintergrundgespräch  wurden nun diese und andere Fragen aus erster Hand beantwortet.

Zum Auftakt der Reihe steht die Frage WAS IST TOLERANZ? im Mittelpunkt

Die WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hier...), gefördert von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau, führen unter dem Titel WAS IST TOLERANZ? am  29. September 2015 mit zwei Fachvorträgen und anschließender Diskussion in den vielschichtigen Begriff ein. Mit Dr. Brademann, Historiker an der Universität Bielefeld mit dem Fachgebiet Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit wird sich dem Thema von seinen historischen Bezügen her angenähert und mit Dr. Christophersen, Studienleiter für Theologie, Politik und Kultur an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt,wird das Feld aktueller Toleranzdebatten betreten. Ist die tolerante Landesgeschichte Anhalts eine gemeinsame Basis für die Zukunftsgestaltung in Dessau-Roßlau? Wie tolerant sind wir heute gegenüber kreativen Impulsen oder gegenüber Fremden, die nach Dessau-Roßlau kommen? Welchen kulturellen Konfliktpotenzialen begegnen wir aus heutiger Sicht? In der anschließenden Podiums- und Plenumsdiskussion wird schließlich der versuch unternommen ein gemeinsames Vokabular zu finden, mit dem Dessau-Roßlau den Begriff „aktive TOLERANZ“ definieren kann.

Umfängliches Heft zur Veranstaltungsreihe erschienen

Das Programm zur von der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE geförderten Reihe WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hier…), die in diesem Jahr unter dem Motto TOLERANZ – VERSTEHEN – LEBEN – ERLEBEN stattfindet, steht nun fest. Vom 29. Oktober bis zum 12. November 2015 warten insgesamt zehn Veranstaltungen auf den geneigten Besucher. Alle Detailinformationen zu den Filmbeiträgen, Diskussionsrunden, Workshops, Führungen, Trainings sowie einer Ausstellung sind nun in einem Programmheft auf einen Blick zusammengefasst.

Netzwerk startet Veranstaltungsreihe zum Thema TOLERANZ

Auch in diesem Herbst lädt das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE (mehr dazu hier...) wieder alle Interessierten zu den WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE ein. Thema der durch die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau geförderten und in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt initiierten Veranstaltungsreihe, die in Trägerschaft des Offenen Kanal (OK) Dessau realisiert wird, ist TOLERANZ. Dabei soll den Fragen nachgegangen werden, wie tolerant die Stadtgesellschaft, die diesbezüglich auf ein reiches kulturelles Erbe zurückblickt, heute ist und welche Werte sie verfolgt. Dessau hat sich in seiner Geschichte in vielerlei Hinsichten, gerade unter den jeweiligen Zeitgenossen, einen guten Ruf als eine vielbeachtete tolerante Stadt aufgebaut. Erinnert sei an die systematische Ansiedlung jüdischer Menschen im 17. Jahrhundert, die aufklärerische Politik von Leopold III. Friedrich Franz, Fürst und Herzog von Anhalt-Dessau, der mit seinem Landesverschönerungsprogramm das Gartenreich Dessau-Wörlitz schuf, an das Bauhaus oder an Persönlichkeiten wie den Philosophen Moses Mendelssohn und den Komponisten Kurt Weill. Folgerichtig ist anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Stadtgeschichte Dessaus im Jahr 2012 die TOLERANZ als Bindeglied zwischen den Epochen in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten gerückt.

Aus Lokalem Aktionsplan (LAP) wird PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE

Ein Tapetenwechsel macht ja hin und wieder durchaus Sinn – solange die sprichwörtliche Struktur erhalten bleibt. Nach über sieben Jahren wird das LAP-Label in die PARTERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE (mehr dazu hier…) weiterentwickelt. Dass gerade nicht alles auf LOS zurückgedreht wird, zeugt von Kontinuität und damit auch von einem strategischen Weitblick, der wahrhaftig nicht allen Programmen innewohnt. Auch zukünftig werden wir deshalb mit unserem Newsletter über Projekte und Initiativen aus Dessau-Roßlau und der Region berichten, die sich einer Willkommenskultur für Flüchtlinge verpflichtet fühlen, sich aktiv mit aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus auseinandersetzen, die Lokalgeschichte in den Blick nehmen oder die demokratische Alltagskultur in Schule, Wirtschaft, Verwaltung und Sport voranbringen. Auch an unserer bekannte Marke VIELFALT IST BUNT, werden wir selbstredend festhalten.

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