Das Leitbild

Das Leitbild der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau ist durch die langfristige und nachhaltige Etablierung von verbindlichen Strategien zur Demokratieentwicklung vor Ort gekennzeichnet. Das heißt, Demokratie nicht nur als politische Staatsform zu vermitteln, sondern sie als Erlebnisund Lebenswelt zu begreifen. Die PARTNERSCHAFT strebt die Dominanz einer weltoffenen und toleranten Kultur an. Dabei begreift sich das Programm als Form der direkten Beteiligung von Bürger_innen am Gemeinwesen. Damit kann es gelingen, ganz gezielt vor Ort zu intervenieren, bestehende Defizite als solche zu erkennen und lokale Handlungsstrategien zu entwickeln. Im Kern geht es darum, der Zivilgesellschaft, der Kommunalpolitik, der Wirtschaft, der Verwaltung und den Behörden geeignete Methoden und Instrumente an die Hand zu geben, um eine langfristig angelegte Sensibilisierung für eine demokratische Alltagskultur zu etablieren.

 

Die Ziele

Leitziel 2017

  • Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE (PFD) etabliert langfristige, verbindliche und integrierte Handlungsstrategien zur Demokratieentwicklung in der Stadt Dessau-Roßlau.

Mittlerziele 2017

  • Die Maßnahmen zur Rechsextremismusprävention- und Intervention werden auf Grund aktueller Entwicklungen deutlich ausgebaut und stellen einen Förderschwerpunkt in 2017 dar
  • Staatliche und nichtstaatliche Akteur_innen kooperieren verbindlich, gleichberechtigt und beteiligungsorientiert.
  • Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE wird erweitert, gefestigt, weiterentwickelt und professionalisiert.

Handlungsziele 2017 (Auswahl )

  • Im Rahmen der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE werden in 2017 im Rahmen des Förderinstruments AKTIONS- UND INITIATIVFONDS Einzelmaßnahmen umgesetzt.
  • Im 1. Quartal 2017 wird eine Ideenwerkstatt für Mitglieder des Begleitaussschusses durchgeführt, die zugleich als  Auftaktveranstaltung/Demokratiekonferenz fungiert. In der Ideenwerkstatt werden Handlungs- und Förderschwerpunkte für das Jahr 2017 entwickelt sowie Strategien zur Gewinnung neuer Zielgruppen auf der Trägerebene besprochen.
  • Der Prozess um die Implementierung einer CHARTA DER TOLERANZ FÜR DESSAU-ROSSLAU wird strategisch, fachinhaltlich und operativ begleitet und gefördert. Diese Charta wird am Ende von Stadtverwaltung, Kommunalpolitik, Sport, Wirtschaft, Kultur und Vereinslandschaft unterzeichnet und getragen. Dies kann zweifellos im Sinne der Weiterentwicklung von so genannten weichen Standortfaktoren als kommunales Entwicklungskonzept verstanden werden.      
  • Der PFD-Begleitausschuss wird sozialräumlich um Vertreter_innen aus dem Ortsteil Roßlau sowie um den Integrationskoordinator der Stadt Dessau-Roßlau erweitert.
  • Im Rahmen der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE werden aufbauend auf das etablierte JUGENDFORUM und den installierten JUGENDFONDS Mikroprojekte in dieser Säule gefördert. Darüber hinaus werden Maßnahmen forciert, die eine sozialräumliche Verbreitung des JUGENFORUMS ermöglichen, so über die enge Kooperation mit bereits bestehenden Strukturen der Jugendbeteiligung wie Schüler_innenräte oder das Netzwerk „Schulerfolg sichern“.
  • Im vierten Quartal 2017 wird aufbauend auf die Erfahrungen aus dem letzten Jahr, eine gemeinsame Demokratiekonferenz zusammen mit den  PARTNERSCHAFTEN FÜR DEMOKRATIE aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld und der Stadt Bitterfeld-Wolfen durchgeführt, um mit dieser regionale Ausrichtung einen Know How-Transfer auf Praxisebene zu ermöglichen.

 


Hier finden Sie alle Informationen zur PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE zusammengefasst in unserem Image-Flyer (download PDF-Datei ...)

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Themen & Termine

Eine Charta der Toleranz für Dessau-Roßlau – Netzwerkkonferenz
30. November 2016, 17:00-21:00 Uhr, Liborius-Gymnasium, Aula, Rabestraße 19, 06844 Dessau-Roßlau 

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BEITRÄGE 2007-2014