Beteiligungsorientiertes Projekt für Kinder- und Jugendliche vom 14. bis 18. September 2020

Die Europäische Mobilitätswoche ist für drei Initiativen der Stadt eine erfreuliche Gelegenheit, ihre Angebote der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Es geht nichts über gut gelötete oder geschweißte Stahlrahmen, das merkt man gerade dann, wenn man aus Alt Neu machen will.
Darum geht es bei den offenen Werkstätten, zu denen in der nächsten Woche (14. bis 18. September 2020 jeweils täglich von 14 bis 16 Uhr) Mädchen und Jungen zwischen 10 und 16 Jahren eingeladen sind. Die Workshops finden demnach parallel im Anhaltischen Berufsschulzentrum, dem ASG Dessau e. V. und an der Urbanen Farm statt. Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Dessau-Roßlau in der Fördersäule "Jugendbeteiligung".

Der Schulsozialarbeiter der Sankt Johannisstiftung betreibt am Anhaltischen Berufschulzentrum schon einige Jahre eine Fahrradwerkstatt in der insbesondere SchülerInnen der Berufsvorbereitungjahre ihr Talent zur Zweiradmechanikerin entdecken können. Dieses Jahr haben sich die SchülerInnen der Metallklasse aufgemacht, um mit ihren MitschülerInnen der Gartenklasse herauszufinden, bei welchen gärtnerischen Transportaufgaben die Erfindung des Rades Erleichterung bei der Arbeit verschaffen könnte.

Die Fahrradwerkstatt der Arbeits- und Sozialförderungsgesellshaft (ASG) in der Schlachthofstraße ist in der Nordstadt seit Jahren eine Institution für preiswerte Fahrrad-Ersatzteile und Hilfe zur Selbsthilfe, also zur Reparatur der geliebten Drahtesel. Sie verfügt über den größten Fundus vor allem auch noch jener DDR-Markenersatzteile, die aus den Zweiradgeschäften nach und nach verschwinden. Es geht nichts über gut gelötete oder geschweißte Stahlrahmen, das merkt man gerade dann, wenn man aus Alt Neu machen will.

Der Energietisch Dessau eV hat sich in Zusammenarbeit mit der Urbanen Farm in den letzten Jahren schon öfters praktische Aufgaben vorgenommen. Mit Schülern der freien Sekundarschule in der Wasserwerkstraße wurde an einer Fahrradpumpe experimentiert, eine mit Solarstrom betrieben Pumpe zur Befüllung einer Zisterne installiert oder mit Pfadfindern ein Marktkarren gebaut.

Und wie es sich für ein Projekt das Beteiligung nicht nur simuliert sondern lebt gehört, werden die jugendlichen Teilnehmenden auch zur Motivation befragt, warum sie bei Alles Schrott?! überhaupt mitmachen. Die Befragung ist dabei kein Selbstzweck interessiert die Partnerschaft für Demokratie doch händeringend, in welchen Feldern sich Kinder und Jugendliche zukünftig engagieren wollen.      

Nun, die Arbeitsergebnisse der offenen Werkstätten „Alles Schrott!? – Fahrradanhänger selbst gemacht!“ werden demnach am 18. September vor dem Bauhausmuseum präsentiert, dort findet ab 15 Uhr das große Schaulaufen(fahren) statt, zu dem übrigens auch alle Eigenbauten der Stadt, ob Lastenfahrräder oder Fahrradanhänger eingeladen sind, der Phantasie aller Besucher weitere Anstöße zu geben was aus Altem Neues werden kann.

Besser, so meinen die drei Partner, lässt sich das Motto der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche "Klimafreundliche Mobilität für Alle" nicht umsetzen. Es gibt keine passendere Fortbewegung als die auf zwei Rädern.


Service

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Infos und Kontakt

 

Burkhard Petersen

EMail: b.petersen@energie�sch-dessau.de
Infotelefon: 01573 6662907

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