Umfassende Handreichung mit Handlungsstrategien gegen Versuche der Einschränkung der Handlungsräume der Partnerschaften für Demokratie erschienen

Gesellschaftliche Spannungen um zentrale Fragen des demokratischen Selbstverständnisses und Zusammenlebens prägen auch das öffentliche Klima in den Fördergebieten der Partnerschaften für Demokratie. Einen Ausdruck finden diese Spannungen u.a. in den polarisierten Auseinandersetzungen und vielfältigen Bedrohungslagen gegenüber Menschen, die, vermittelt durch Ideologien der Ungleichwertigkeit bzw. Phänomene der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, abgewertet, angefeindet und/oder angegriffen werden und demokratisch Engagierten. Diese demokratie- und menschenfeindlichen Phänomene sind Herausforderungen, die die Gesellschaft als Ganzes betreffen. Sie sind nicht allein gegen einzelne Betroffenen gerichtet und erfordern die Unterstützung der Betroffenen sowie ein Eintreten für demokratische Werte durch Zivilgesellschaft und staatliche Akteur*innen

 

Die Phänomene der „Shrinking Spaces for Civil Society“ stellen jede betroffene Partnerschaft für Demokratie vor eigene Herausforderungen, denen – aufgrund einer ortsspezifischen Ausgangssituation sowie Ressourcen- und Akteurskonstellation – mit eigenen Handlungsstrategien begegnet werden muss. Gleichzeitig stehen die Betroffenen nicht alleine da, sondern sind in ein vielfältiges Netzwerk von lokalen, regionalen und bundesweiten Akteur*innen eingebunden, die Unterstützung in unterschiedlichsten Formen bereithalten bzw. bereithalten können.

Mit der vorliegenden Handreichung will der ISS e.V. die im Rahmen der Wissenschaftlichen Begleitung erhobenen Erkenntnisse über das Phänomen der „Shrinking Spaces for Civil Society“ in den Partnerschaften für Demokratie systematisiert darstellen und mit Hilfe eines Blicks aus der Praxis einzelner Partnerschaften mögliche Handlungsstrategien und Formen der Bewältigung vorstellen. Die Handreichung soll so einerseits zum Verständnis der Versuche der Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsräume in den Fördergebieten beitragen, mit denen die Partnerschaften für Demokratie konfrontiert sind. Darüber hinaus sollen die Praxistipps die Arbeit in den Koordinierungs- und Fachstellen mit Anregungen und Hinweise unterstützen.

Nach einer Einführung in die Phänomene der „Shrinking Spaces for Civil Society“ werden in je eigenen Kapiteln die Phänomenbereiche „Kontrollansinnen“, „Diffamierungen“, „Delegitimierungen“ sowie „Ver- und/oder Behinderung der Arbeit der Partnerschaften“ dargestellt und anhand von Erfahrungen aus der Praxis Gegenstrategien und Handlungsmöglichkeiten vorgestellt.


Service

Die Handreichung finden Sie hier ...


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